Stadtspiel interaktiv: Dritter Tag

Dritter Tag: Ein bisschen Spaß muss sein -  Requisiten aus der Verkleidungskiste.

Der dritte Tag steht ganz im Zeichen der Video-Produktion. Die Teilnehmer/innen drehen ihre Videosequenzen für die Spielstationen, dabei verwenden sie das Tablet als Kamera. Die Video-Qualität der mobilen Alleskönner ist mittlerweile so gut, dass sie nicht nur Fotos in guter Qualität liefern, sondern auch als Camcorderersatz taugen. Außerdem haben die Tablet-Videos einen entscheidenden Vorteil: Sie sind bereits für das Internet optimiert und müssen nicht erst noch mühevoll konvertiert werden. Eine wichtige Voraussetzung um sie später in das Spiel einbinden zu können.

Dritter Tag: Um das Spiel etwas bunter zu gestalten, machen die Teilnehmer/innen Fotos mit dem Tablet.

Beide Teams liegen gut in der Zeit. Auch die zweite Gruppe konnte ihren Zeitverlust des Vortages gut ausgleichen, nur das Schreiben der Texte kostet Zeit und ist natürlich anstrengend. Wer schreibt schon in den Schulferien gerne einen Text? Aber auch das gehört zum Produzieren eines Spiels. Ohne Planung läuft nichts. Die Videos sollen zwar später spontan wirken, aber dennoch kurz und informativ. Da kann man sich nicht erst vor der Kamera überlegen, was man eigentlich sagen möchte.

Dritter Tag: Erste Dreharbeiten

Einen Nachteil haben allerdings die Tablet-Videos: Der Ton! Vor allem bei einem Außendreh kommen die integrierten Mikrofone an ihre Grenzen.  Bei einer professionellen Videokamera können spezielle Richtmikrofone angeschlossen werden. Beim Tablet ist das nicht so einfach möglich. Aber auch für dieses Problem wird eine Lösung gefunden. Alle Schauspieler/innen werden in einer Nahaufnahme aufgezeichnet. Bei gerademal 30 bis 40 Zentimetern Abstand zum Tablet während der Aufnahme, können die Schauspieler/innen auch im Freien gut verstanden werden. Für das spätere Spiel sind diese extremen Nahaufnahmen ein Vorteil, denn der Kriminalfall soll ja später auch auf dem kleinen Display eines Handys gelöst werden.

Dritter Tag: Die ersten Texte für das Spiel werden eingegeben.

Auch die ersten Texte werden bereits in den Editor von Actionbound eingetragen. Auf der Homepage der Stadtrallye-APP lassen sich die einzelnen Station ganz einfach anlegen. Nun müssen nur  noch Texte, Bilder und die Videos eingefügt werden, die den späteren Spieler/innen die richtigen Hinweise liefern, damit diese den Fall lösen können. Doch trotz des guten Tempos das beide Gruppen vorlegen, bleibt es spannend. Gelingt es ihnen, ihre Spiele bis zum letzten Workshoptag abzuschließen? Die Zeit läuft! Bereits morgen muss alles fertig sein!

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Stadtspiel interaktiv: Zweiter Tag

Zweiter Tag: Es muss nicht immer digital sein - Planung mit Stift und Papier.

Am zweiten Tag des Workshops geht es gleich spannend weiter. Während sich Team 1 bereits Details und Texte für ihre Story überlegt, plant Team 2 noch weiter am möglichen Ablauf der Geschichte. Einige haben sich zuhause ein paar Gedanken gemacht und bringen diese am zweiten Tag des Workshops mit. In einer Brainstorming-Runde schreiben alle ihre Ideen auf. Wer hat die Straftat begangen? Was war das Motiv des Täters? Wo spielt sich das Ganze ab? Warum passiert diese Straftat überhaupt? Es ist ganz schön anstrengend so eine Geschichte zu entwickeln! Doch durch das kreative Zusammenspiel aller Teammitglieder kommt ein interessanter und spannender Vorschlag für eine packende Story zusammen: Ein Jungschauspieler wird aus dem Prinzregenten-Theater entführt! Jetzt geht es an die Ausarbeitung der Grundidee und die Festlegung der Charaktere, die in der Geschichte mitspielen sollen. Außerdem wird die konkrete Route ausgearbeitet, die sich das Team für das Stadtspiel überlegt hat.IMG_0278_zugeschnitten

In der Zwischenzeit macht das erste Team einen Testlauf ihrer geplanten Route und prüft ihre Ideen und Einfälle direkt vor Ort. Dieser Versuch im Freien inspiriert und motiviert das gesamte Team. Neue Ideen entstehen noch auf der Straße. Ihre Einfälle und Verbesserungsvorschläge werden sofort in die Story eingebaut!

Nach der Mittagspause dann der Schock! Ein kleiner Planungsfehler bringt den Zeitplan von Team 1 ins wanken. Gleich zu Beginn des Spielablaufs hat sich ein Logikfehler eingeschlichen und zwingt nun die Gruppe dazu nochmal neu zu überlegen und ihren Plan zu verändern. Doch nach längerem hin und her ist auch dieses Problem gelöst. Nun gilt es nur noch die passenden Orte zu finden, an denen diese Geschichte stattfinden kann. Dies erweist sich als überaus knifflige Angelegenheit, denn das Spiel soll auf den Stadteil Hemshof beschränkt bleiben. Aber gibt es im

Zweiter Tag:  Ausarbeiten der Charaktere

Hemshof ein Fotostudio? Dieses wird dringend für den Spielablauf benötigt, denn bei einem der fingierten Zeugen soll es sich um einen Fotografen handeln. Hier ist die Ortskenntnis der Teilnehmer/innen von Vorteil, die in Ludwigshafen öfter mit den Eltern unterwegs sind. Zwar findet sich im Hemshof kein solches Studio, dafür aber in unmittelbarer Nachbarschaft: an der Außenseite des Rathauscenters! Hoffen wir, dass die Besitzer des Studios auch bei der Sache mitspielen….

 

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Stadtspiel interaktiv: Erster Tag

Erster Tag: Das erste Testspiel vermittelt den Teilnehmer/innen einen Eindruck davon, was mit Actionbound möglich ist.

Los geht es beim Workshop „Stadtspiel interaktiv“ im Haus der Medienbildung (hdm)! 10 Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren wollen gemeinsam ein spannendes Stadtspiel erstellen. Dabei wird die Idee eines interaktiven Kriminalfilms mit der Idee einer QR-Code-Rallye kombiniert. Die Spieler/innen der Geschichte können an bestimmten Punkten selbst bestimmen, welcher Spur sie folgen und mit welchem Zeugen sie sprechen wollen. Möglich macht das Ganze eine neue Funktion in der Rallye-App „Actionbound„. Seit Kurzem ist es hier möglich nicht mehr nur rein lineare Spielverläufe zu erstellen, sondern Punkte einzufügen an denen die Spieler/innen sich entscheiden müssen, wie es weiter gehen soll. Natürlich ist hier nicht jede Spur die heiße Fährte, manch ein Weg führt auch in die falsche Richtung.

Testspiel (6)Bei einer ersten Testrunde am Vormittag probieren die Teilnehmer/innen ein Spiel, das vorab von Mitarbeiter/innen des hdm erstellt wurde. Auf diese Weise bekommen sie einen ersten Überblick was mit Actionbound alles möglich ist und wie man eine spannende Geschichte aufbauen kann. Im Spiel des hdm, müssen die jungen Detektive herausfinden wer die Technik aus dem hdm geklaut hat. Die Jagd nach den Dieben führte sie kreuz und quer durch den Hemshof. Am Ende lösen sie natürlich das Rätsel und bekamen dadurch Inspirationen für ihr eigenes Spiel.

Doch zuerst müssen noch zwei Gruppen gebildet werden. Anstelle der 7 ursprünglich angemeldeten Teilnehmer, sind es insgesamt 10 Jugendliche die in den Osterferien Zeit und Lust für die Entwicklung eines eigenes Stadtspiels haben. Daher werden zwei Teams gebildet, die jeweils an einem eigenen Spiel arbeiten.

planungRichtig knifflig wird es am Nachmittag: Was wäre ein Spiel ohne eine packende Geschichte? Die kommt aber nicht von ganz allein, sondern muss gemeinsam entwickelt werden. Natürlich möchten alle ihre eigene Idee mit einbringen: Ein Mord und eine Entführung! Oder vielleicht doch was ganz anderes? Die Einen wollen es blutrünstig, die Anderen eher eine komplizierte Geschichte mit subtiler Spannung oder einer unerwarteten Wendung. Keine ganz einfache Herausforderung! Doch für Team 1 kommt die rettenden Lösung an der frischen Luft. Bei einem Rundgang im Hemshof finden sie Plätze, die für ihre Geschichte interessant sind: Ein Spielplatz, eine Bushaltestelle und schon ist klar was in der Kriminalgeschichte passieren soll. Eine Tasche wird geklaut! Dieses Szenario finden die Teilenehmer/innen realistisch und hängen gleich darauf eine Karte an eine Pinnwand um die weiteren Orte ihrer Geschichte zu finden. Jetzt ist der Funke bei allen übergesprungen.


IMG_0267_zugeschnittenEtwas schwieriger ist die Situation bei Team 2. Auf jeden Fall soll es hier um eine Entführung gehen, aber wer wird wo und von wem unerwartet gekidnappt? Ludwigshafen ist prädestiniert für Kapitalverbrechen, schließlich wird hier seit Jahren der Tatort gedreht! Aber die Bilder aus dem Fernsehr helfen in dieser Situation nicht weiter. Im Gegenteil, es ist gar nicht so einfach sich von den großen Vorbildern zu lösen, die mit großem Aufwand gedreht werden und vor allem spielen in diesen Filmen meist Erwachsene die Hauptrolle! Wie kann es also gelingen, dass in der Spiel-Story junge Menschen in die Rolle der Ermittler schlüpfen und auch die Zeugen etc. jüngeren Alters sind? Letzendlich wird die Entscheidung auf morgen vertagt Vielleicht kommt der rettende Einfall in der Nacht…

 

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