Stolperstein-Tour: Dritter Tag

Am dritten Projekttag stehen die Tonaufnahmen im Studio im Mittelpunkt. Vorab müssen die Texte fertigstellt und vor der Aufnahme geprobt werden.

Nach einer kurzen Besprechung werden die Sprechrollen vergeben und die Teilnehmer beginnen, die Texte wieder und wieder  laut zu lesen. Wie sollen die Texte betont werden? Welche emotionale Einfärbungen, Tempo, Pausen soll es geben? Keine leichte Aufgabe! Aber nicht nur die „Professionalität“ beim Sprechen stellt eine Herausforderung dar. Beim Vorlesen merken die Schüler/innen, das ihre Texte zu lang sind. Die Beiträge sollen einen Wortanteil von maximal  1 Minuten und 30 Sekunden  haben. Es ist schwierig alle Informationen und guten Ideen in das kurze Format zu packen. Immer wieder müssen die Teilnehmer ihre Texte umschreiben und kürzen. Erst nach einer langen Übungszeit traut sich die erste Gruppe in das Tonstudio. Die Arbeit in der engen und stickigen Sprecherkabine ist schwieriger als erwartet. Immer wieder müssen Sätze wiederholt werden. Zum Teil wird Wort für Wort gearbeitet. Nicht nur auf die richtige Artikulation kommt es an, auch der Sprachrhythmus und Betonung sind wichtig, um die gewünschten Gefühle und Stimmungen transportieren zu können. Mit der Zeit bekommen die Sprecher/innen aber Routine und die Aufnahmen laufen immer besser und schneller.

Nach den Tonaufnahmen bearbeiten die Teilnehmer die aufgenommenen Rohdaten eigenständig  in „Audacity“, und schneiden  ihre Beiträge grob zusammen.

Auch die Test-App für die AR-Einbettung der Audiobeiträge läuft mittlerweile dank der Informatik-Kenntnisse eines Teilnehmers. Der gelernter Anwendungsentwickler verfügt über das notwendige Fachwissen, um aus den Einzelteilen der Codefragmente, ein Ganzes zu machen. Am nächsten Tag kann die App und der erste Beitrag, bei einer kleinen Präsentation im Pfalz-Kolleg vorgestellt werden.

 

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